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Typ mit Neoprenanzug auf Kiteboard

Neoprenanzug Kitesurfing Typ

Schwarzer Neoprenanzug

Wie eng muss ein Neoprenanzug sitzen?

Du ahnst es bereits: Dein Neoprenanzug muss sehr sehr sehr eng sitzen. Natürlich sollte es am Ende ein Kompromiss sein zwischen Engem Anliegen an deinem Körper und der Möglichkeit zu Atmen. Denn egal bei welcher sportlichen Aktivität – Atmen muss man immer 🙂

Hintergrund ist: Die Funktion des Neoprenanzugs ist ja, das von eurem Körper aufgewärmte Wasser sehr nah bei euch zu behalten. Und das kann der Neoprenanzug nur schaffen, wenn es eng anliegt. Denn es liegt auf der Hand: Wenn der Neoprenanzug „schlabbert“, dann fließt immer neues „kaltes“ Wasser an eurem Körper vorbei und kühlt euch aus. Ergo, der Neoprenanzug muss sehr eng sitzen.

Video: Wie eng muss dein Wetsuit sein?

Warum nur so eng?

Die Antwort liegt auf der Hand – je enger, desto wärmer. Denn je weniger Wasseraustausch stattfindet, desto weniger kalt hast du es. Stell dir vor, dein Anzug ist zwei Größen zu groß, und du gehst in’s Wasser. Das Wasser schwappt nur so durch deinen Anzug und ständig muß dein Körper neues (kaltes) Wasser aufwärmen. Dazu ist deine Bewegungsfähigkeit stark stark eingeschränkt – denn du mußt nicht nur deinen Körper sondern noch das ganze Wasser aus deinem Anzug mitschleppen.

Auch überschüssiges Material schränkt dich ein – nicht nur, dass du mehr Material als nötig „dabei hast“, dort sammelt sich auch Wasser, das dich auskühlt und weniger flexibel hält. Ein gut sitzender Neoprenanzug ist also eine Schlüsselfunktion in deinem Sport – egal ob das Surfen, Paddeln oder Canyoning ist.

Beispiele für einen gut sitzenden Neoprenanzug

Wie eng muss ein neoprenanzug sitzen

Wie eng muss ein neoprenanzug sitzen

Wie eng muss ein neoprenanzug sitzen

Wann ist ein Neoprenanzug zu eng?

OK, natürlich gibt es auch die Situation, dass dein Neoprenanzug zu eng ist. Offensichtlichster Grund ist, wenn ihr den Anzug nicht über die Knie hinaus ziehen könnt. So bemerkt ihr bereits beim Einsteigen, dass ihr auf der falschen Fährte unterwegs seid. Die Zweite Barriere ist der Reißverschluss. Wenn ihr den Reißverschluss nicht schließen könnt (vor allem bei Front- und Backzip Neoprenanzügen) dann ist das auch ein klares Signal. Weil ich habe auch schon Neoprenanzüge zerstört, einfach weil ich mir „sicher war“, dass die Größe M mir passt. Resultat: Neoprenanzug kaputt. Wenn ihr den Neo dann angelegt habt, Reißverschluss ist geschlossen und nicht beschädigt, solltet ihr noch in der Lage sein zu atmen. Wenn das nicht der Fall ist, ist der Anzug immer noch zu eng. Hilft dir diese Info?

Tipps um in einen engen Neo rein zu kommen

Vielleicht gefällt dir unser Tipp nicht sehr: Denn um gut in einen Neo rein zu kommen hilft es, wenn er nass ist…Wenn du jetzt denkst: Iiiiiiii, das will ich nicht, ist das absolut verständlich. Manchmal reicht es schon, nur die „Enden“ des Wetsuits etwas feucht zu machen. Sprich, die Stellen an Ärmeln und Fußgelenken.

Dieser Neoprenanzug ist zu groß

nicht eng genug

Auf dem Bild oben erkennt man,dass die Jungs in ihren Anzug noch ein wenig hereinwachsen müssen. Die Hersteller orientieren sich eben oft an einem „Normalkörper“. Wenn dann jemand um die Ecke kommt, der diesem nicht entspricht, wird es an der ein- oder anderen Stelle zu eng oder zu „schlapperig“.

Anzeichen für einen nicht gut sitzenden Neo sind:

– Falten in den Schultern

– du kannst den Anzug an Handgelenk und Knöchel umschlagen

– im Wasser ist dir kalt

Kurze Geschichte: 2 Neos übereinander

Und die Geschichte geht so (hat einer unserer Berater selbst erlebt und gestaunt (Chris)). Eine Dame kam zu ihrer Canyoning Tour und hat darum gebeten, zwei 6,5mm Neoprenanzüge übereinander anziehen zu dürfen. So eine Anfrage hatte es noch nie gegeben. 13mm Neopren? Geht das überhaupt? Und nach 10 Minuten und der Unterstützung ihres Freundes zeigt sich: Es geht. XS und XXS waren erfolgreich angelegt. Nach der Tour konnte die Frau berichten, dass ihr zwar nicht kalt gewesen war, allerdings konnte sie sich auch nur mit Hilfe ihres Freunds fortbewegen. Auch nicht optimal. Mehr ist also nicht immer besser.